Man geht morgens völlig verbimmelt durchs Haus und die langen Gänge und grüßt wie nebenbei die unbekannten Kollegen der anderen gesichtslosen Flure. "Moin!" sage ich und höre ein "Mor-gähn!" und nicke. Auch "Morrje!" kommt desöfteren als Antwort, manchmal auch gar nichts. Dann schauen die Entgegenkommenden einfach an der nächsten Wand nach Fehlern im Muster der Rauhfaser. Mittags und nachmittgs nervt es dann doch aber schon (trotz 100 gefühlter Ex-Marinierter in den Abteilungen). "Moin!" wird generell mit einem verstörten "Morgen." oder "Guten Morgen???" beantwortet. Manchmal auch verwundert "Ist das nicht schon reichlich spät dafür?" - Dau büs zwar Kowelenz, awer machet Urlaub an der See!
Freitag, November 27, 2009
Moin.
Man geht morgens völlig verbimmelt durchs Haus und die langen Gänge und grüßt wie nebenbei die unbekannten Kollegen der anderen gesichtslosen Flure. "Moin!" sage ich und höre ein "Mor-gähn!" und nicke. Auch "Morrje!" kommt desöfteren als Antwort, manchmal auch gar nichts. Dann schauen die Entgegenkommenden einfach an der nächsten Wand nach Fehlern im Muster der Rauhfaser. Mittags und nachmittgs nervt es dann doch aber schon (trotz 100 gefühlter Ex-Marinierter in den Abteilungen). "Moin!" wird generell mit einem verstörten "Morgen." oder "Guten Morgen???" beantwortet. Manchmal auch verwundert "Ist das nicht schon reichlich spät dafür?" - Dau büs zwar Kowelenz, awer machet Urlaub an der See!
Montag, Oktober 26, 2009
Dienstag, Oktober 20, 2009
Bauchnabelbrausepulver.
Och joh, der Herr Schmidt ist wieder auf Sendung. Schon etwas länger ist er wieder solo ohne Andrack oder Pocher, dafür endlich wieder mit Zerlett und endlich der supertollen Ehrensenf- und Polylux-Moderatorin Katrin Bauerfeind. In der VERLINKTEN Sendung nascht S. ein wenig Brausepulver aus dem Bauchnabel eines blonden, 32jährigen weiblichen Studiogastes. Natürlich nur der Literatur wegen. Immerhin geht es um Grass.PS: Ja. Natürlich war das geplant. Immerhin handelte es sich um Pochers Ex-Maus Monica Ivancan. Schmidt ist echt cool.
Sonntag, Oktober 18, 2009
Shock Effect.
Ist das schon wieder 18 Jahre her? Verdammte Axt. (Gott, war ich jung.. Und die Gitarre noch blau.) Das war der letzte Auftritt der Formation vor ENDLESS. Die Highlights waren "Anarchie statt Kohl-Onie" und "A Forest". Weird times. Ladies and Gentlemen: THE SHOCK EFFECT!
Mittwoch, Oktober 14, 2009
Die Farben Der Magie.
Pratchett, die Sechste. Diesmal mit von der Partie: Rincewind, Zweiblum, Tod, Lord Vetinari, Hrun der Barbar, diverse Helden und Adelige.Die Handlung: Der erste (und wahrscheinlich auch letzte) Tourist der Scheibenwelt wird auf Befehl des Patriziers von Rincewind begleitet, welcher am Rand der Scheibenwelt durch einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum beinahe.. also nur dank der Zauberformel.. ähm.. Ja. Man sollte es selbst lesen. Nun aber wirklich.
Und dann gab es nur noch die Ruine im Wald und eine in der Brise zerfasernde Staubwolke am Horizont. Und eine hochgewachsene Gestalt, die auf einem verwitterten, moosbewachsenen Meilenstein saß. Er wirkte wie jemand, der sich ungerecht behandelt fühlt, den man fürchtet, obgleich er einziger Freund der Armen und bester Arzt für die tödlich verwundeten ist.
Tod hatte natürlich keine Augen, was ihn jedoch nicht an der Beobachtung hinderte, daß Rincewind in der Ferne verschwand. Wenn sein Gesicht beweglich gewesen wäre, hätte er jetzt sicher die Stirn gerunzelt. Tod war immer sehr beschäftigt, aber trotzdem beschloß er nun, sich ein Hobby zuzulegen. Es hieß Rincewind. Irgend etwas an dem Zauberer ärgerte ihn maßlos, zum Beispiel der Umstand, daß er keine Verabredungen einhielt.
IRGENDWANN KRIEGE ICH DICH, MEIN LIEBER, sagte Tod mit einer Stimme, die wie zufallende Sargdeckel aus Blei klang. WART'S NUR AB.
Mittwoch, September 30, 2009
Auseinanderfall-King.
Es passiert doch immer wieder, daß niedere Instinkte überwiegen und man während der Mittagspause den amerikanischen Schnellfresstempel ansteuert. Nicht zuletzt, weil er einem bestimmten Personenkreis auch noch 10% Rabatt gewährt.Aber bittesehr: Nach ungefähr 30 Sekunden ist der Burger zwischen beiden Händen so matschig, daß die die Schweinerei verursachenden Tomaten das Pappbrötchen durchweicht haben und sich akustisch durch ein leises Klatschen auf das Tablett akustisch bemerkbar machen. Und was man noch zwischen den Fäusten hält, sind massig Soße, Salat, Pappbrötchenreste und Überbleibsel des analogen Presshacks. Schmierig. Eklig. Unappetitlich. Billig. Bei McDoof kriegen die das hin. Die haben auch andere Burger, aber sie kriegen es hin.
Bei Änderung der Essweise mit halbaufgeschlagenem Burgerpackpapier habe ich andauernd das Gefühl in selbiges zu beißen. Ist also auch doof. Ja. Das prangere ich an.
(Warum ich sowas blogge? Sei froh! Andere salbadern pseudosoziologische Abhandlungen über Gänseblümchen und den Weltfrieden. Du wirst Dich fragen "Sind wir schon wieder soweit?" - Ja, das sind wir. Genau: ABHOLEN!*)
* Baldrian sollte helfen. Vielleicht.
Mittwoch, September 23, 2009
Nervfaktor Tausend.
So, ich bin raus bei TWITTER, STAYFRIENDS und WER-KENNT-WEN. Wer mich kennt und friends stay-en wird, hat sowieso Kontakt. Wem ich etwas mitteilen muß, schreibe ich nicht von einem iPhone aus. Es war ganz schön nervig. Andauernd wird man blöde von der Seite angelabert oder Leute, mit denen man früher kaum ein Wort wechselte, sülzen einen voll und nennen sich nach einem kurzen Klick auch noch "Freunde". Blödsinn. Weg damit. Bullshit. Schafscheiße. Bockmist. Moppelkotze.Frei bin ich freilich noch nicht: XING wegen des Jobs und STUDI.VZ, weil ich wirklich eine Hochschule besucht habe, MySpace* und last.fm wegen der Musik. Und das reicht auch. Obwohl, auch diese Portale haben einen gewissen Nervfaktor. Ähem, mal sehen.. *Brizzzel!*
* Herr Koepke, der Autor vergaß offensichtlich die MySpace-Mitglieder der digitalen Bohéme. (Das ist als Scherz zu verstehen.)
Abonnieren
Posts (Atom)


